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Alkoholsucht in der MPU: Fragen und Antworten

 

  • Kann ein Alkoholiker eine MPU überhaupt bestehen?

Klares Ja. Bei einer Alkoholabhängigkeit muss die Abstinenz für die MPU länger nachgewiesen werden.


 

  • Ich gehe in eine anonyme Selbsthilfegruppe. Soll ich das in der Alkohol-MPU sagen oder nicht?

Klares Ja. Wenn Sie sich mit Ihrer Alkoholsucht auseinandersetzen, ist das grundsätzlich ein gutes Zeichen und wird in der MPU positiv gewertet.


 

  • Ab wann bin ich denn "Alkoholiker" für den MPU-Gutachter?

Sie sind in der MPU ein Alkoholiker oder in einer Alkoholabhängigkeit, wenn z.B. ein Arzt oder eine Klinik (z.B. in einer Entgiftung) eine solche Alkoholabhängigkeitsdiagnose gestellt hat.

Manchmal gibt es eine solche ärztliche Alkoholabhängigkeitsdiagnose nicht. Eine Alkoholabhängigkeit zu bestimmen ist nicht einfach. Der MPU-Gutachter nimmt bei den folgenden Anzeichen die Alkoholabhängigkeit eher an. Sicher ist dies jedoch nicht. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung des Gutachters.



Diese Anzeichen sprechen in der Kombination für eine Alkoholabhängigheit ....

  • Erinnerungslücken und Filmrisse
  • Unbezwingbares Verlangen weiterzutrinken nach den ersten Schlücken Alkohol
  • Bereits in einer Ausnüchterungszelle gewesen (betrunken in Haft gekommen)
  • Erfolglose Versuche den Alkoholkonsum zu kontrollieren
  • Gedanken kreisen um den Alkohol
  • Für Beschaffung von Alkohol wird viel Zeit aufgewendet
  • Schlechtes Gewissen wegen dem Alkoholkonsum
  • Körperliche Entzugssymptome, wenn kein Alkohol getrunken wurde
  • Trinken am Morgen um Entzugssymptome zu bekämpfen
  • Alkoholdelir trat auf
  • Tunkenheitsfahrt von über 3 Promille
  • Mehrfache Auffälligkeiten mit hohen Promillezahlen
  • Berufliche Verpflichtungen wurden (stark) vernachlässigt
  • Partner/in und Kinder wurden wegen des Alkoholkonsums (stark) vernachlässigt
  • Andere Interessen und Verpflichtungen (z.B. Hobbies, Weiterbildungen, Ehrenämter) wurden weitgehend aufgegeben
  • Weiterer Alkoholkonsum trotz eines eindringlichen ärztlichen Rats, es nicht zu tun
  • Weiteres Alkoholtrinken trotz kritischer oder besorgter Reaktionen anderer Menschen
  • Heimliches Trinken
  • Anlegen von Alkoholvorräten in Verstecken
  • Kriminelle Handlungen im Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum
  • Alkoholtrinken zu unpassenden Zeiten und Gelegenheiten
  • Alkoholtrinken in hohen Mengen (dazu gibt es auch genaue Angaben)
  • Alkoholtrinken über mehrere Tage
  • Trinken von ungeeigneten alkoholhaltigen Substanzen, wie Rasierwasser o.ä.
  • Deutliche körperliche Schäden wegen des Alkoholtrinkens bereits nachweisbar

 

Hinweis: Nicht immer treffen alle genannten Anzeichen zu. Jede Alkoholabhängigkeit ist individuell. Kein Mensch trinkt genau wie ein anderer.

 

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