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Was spricht für oder gegen das Kontrollierte Trinken in der MPU?

Bei manchen wird das "Kontrollierte Trinken" als Lösungsoption in der MPU anerkannt. Bei manchen aber auch nicht. Lesen Sie hier, wo für den MPU-Gutachter die Grenzen liegen.

  • Wie hoch war der bei Ihnen gemessene Promillewert? Je höher dieser Wert liegt, umso wahrscheinlicher ist es, dass das "Kontrollierte Trinken" vom MPU-Gutachter nicht akzeptiert wird. Das sollte in der MPU-Vorbereitung berücksichtigt werden. 



  • Erste MPU oder Wiederholungstäter? Wenn Sie bereits zum zweiten Mal zur MPU müssen, wird der Gutachter eher annehmen, dass der komplette Verzicht auf Alkohol (also, die Abstinenz = Null Alkohol) für Sie der bessere Weg ist. Ihr erneues Fehlverhalten zeigt ja, dass es zuvor mit dem "Kontrollierte Trinken" nicht geklappt hat. Das gilt übrigens oft auch dann, wenn der erste Vorfall noch gar nicht zur MPU geführt hat.



  • Grund Ihrer Alkoholfahrt und Uhrzeit. Wer nachts um 21:00 Uhr zur Mutter ins Pflegeheim fährt, wird möglicherweise anders beurteilt als jemand, der um 06:00 Uhr morgens nach einer durchzechten Nacht noch schnell Kippen an der Tankstelle holt. Auch diese Tatumstände fließen in die Gesamtbeurteilung ein.



  • Ihr Alter. Einem 22 Jährigen Studenten werden z.B. die 2,2 ‰ schon mal leichter verziehen als einem 55 Jährigen. Der Psychologe nimmt an, dass sich der junge Student noch leichter in eine neue und gute Richtung entwickeln kann; und das auch mit dem nicht so strengen "Kontrollierten Trinken". Der ältere Mann ist eher "eingefahren" und verfügt wahrscheinlich über lange Trinkerfahrungen und tief verwurzelte Gewohnheiten. Für die ältere Person ist die strikte Abstinenz - aus Sicht des MPU-Gutachters - deshalb oft wichtiger, hilfreicher und effektiver.



  • Wie lange liegt die Alkoholfahrt bereits zurück? Falls die Alkoholfahrt bereits viele Jahre zurückliegt - und in der Zwischenzeit ist nichts vorgefallen, weil Sie Ihren Alkoholkonsum bereits reduziert haben - kann der MPU-Gutachter dies zu Ihren Gunsten werten. Dies würde für die Beibehaltung des "Kontrollierten Trinkens" oder "Reduzierten Trinkens" sprechen.


 

Diese und weitere Kriterien sprechen für oder gegen das Kontrollierte Trinken bzw. für oder gegen die Abstinenz. Sie sehen: In jedem Fall geht es um eine begründete Einzelfallentscheidung. 

 

 

 

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