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Anti-Aggressionstraining vor der MPU

Ein Anti-Aggressionstraining kann vor einer MPU stattfinden. Dies am besten immer dann, wenn die Behörde Bedenken wegen einer erhöhten Aggessionsbereitschaft hat.

Nach der Teilnahme am Anti-Aggressionstraining erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die Sie mit zur MPU nehmen.



4-Phasen Anti-Aggressionstraining CHILLOUT vor der MPU

Das 4-Phasen Anti-Aggressionstraining CHILLOUT hilft Denkweisen und das eigene Verhalten zu reflektieren und ins Positive zu ändern.

Aggressive Erwachsene oder auch Jugendliche verhalten sich oft angriffslustig, beleidigend, aufsässig, drohend und gewaltbereit. Wenn ein angemessenes Sozialverhalten nicht gelernt wurde, kommt es im frühen Erwachsenenalter oder danach schnell zu Auseinandersetzungen mit Folgen.

Diese Konflikte und Streits können in gerichtlichen Anklagen, belastenden Auseinandersetzungen oder besonders starken Problemen mit behördlichen Vertretern (Jugendamt, Polizei, Fahrerlaubnisstelle, JobCenter, Sozialarbeiter etc.) enden. Ebenso können immer wieder auftretende Streitigkeiten mit Arbeitgebern, Nachbarn oder anderen Personen entstehen. Auch eine Suchtproblematik kann im Hintergrund durchaus eine Rolle spielen.

Um hoher Aggressivität wirksam und effektiv zu begegenen, bietet sich das 4-Phasen Anti-Aggressionstraining CHILLOUT an. Je eher sich eine Verbesserung des Verhaltens erreichen lässt, umso einfacher lassen sich Probleme in der Zukunft vermeiden.

Das Anti-Aggressionstraining CHILLOUT kommt besonders den Teilnehmenden zu Gute. Und auch das Umfeld (Eltern, Arbeitgeber, Nachbarn etc.) profitiert von einem besonnenen Auftreten. Die Entwicklung verläuft insgesamt besser, und die Teilnehmer sind erfolgreicher und deshalb stärker als vorher. Frustrierende Erfahrungen entfallen und der Lebensweg wird leichter. Das Erkennen, Erlernen und Einüben von angemesseneren Konfliktlösungen lässt ein harmonisches Leben mit anderen gelingen.

 

 

Phase 1: REFLEXION

Bevor ich mich ändern kann, muss ich verstehen und ein-sehen, was passiert ist. Ein so genanntes "Lagebild" wird erstellt. Im Vertrauen ist es möglich, dass alles "auf den Tisch" kommt. Die Gefühle der Betroffenen der Aggression werden auch beachtet und in den Blick genommen. Überlegen und Abwägen ( ... was hat es mir gebracht?) führt zum Aufbau eines persönlichen und echten Veränderungswunsches.

Bei einem solchen Abwägungsprozess wird deutlich,

  • dass die Aggression auch für den Aggressiven belastend ist ... und sie "auffrist",
  • dass die Aggression oft auch völlig unbeteiligte und unschuldige Personen trifft,
  • (trifft ebenfalls oft zu) dass die Aggression auf einen erhöhten Alkohol- oder Drogenkonsum zurückzuführen ist,
  • dass die Aggression auf ein früher in der Kindheit erlerntes Muster zurückgeht, das nun nicht mehr sinnvoll ist,
  • dass mit der Aggression keine positive Veränderung eintritt, wohl aber die Ressourcen für eine Gestaltung einer lohnenswerten Zukunft fehlen.

Und, Aggression wird im Grunde sinnlos, wenn man mit der Aggression nichts Positives für sich erreicht.


 

Phase 2: NEUES und BESSERES VERHALTEN mit "WENDUNGSMANÖVERN"
Anhand der Geschehnisse wird gemeinsam mit dem Kunden im Detail überlegt und erarbeitet, welches neue und bessere Verhalten, zufriedenstellender und sogar effektiver sein könnte. Der Teilnehmer des Seminars setzt sich selbst eigene und auch klare Ziele und verfolgt diese in den nächsten Tagen/Wochen.

In der Phase 2 gibt es diese Lösungen und Trainings:

  • Wendungsmanöver außen: Verbal reagieren mit friedfertiger Schlagfertigkeit
  • Wendungsmanöver innen: Neue Bewertung des Gehörten (Was wurde gesagt, was habe ich gehört?)
  • Wendungsmanöver gemeinsam: Kompromisse mit anderen suchen 
    • teilweise auch: respektvolle Wiedergutmachungsaktionen
  • Wendungsmanöver schnell: Konfliktbeladene Situationen im Vorfeld erkennen, entschärfen oder meiden 
  • Wendungsmanöver auf Dauer: Belastungen in Beziehungen erkennen, verändern oder vermeiden; den eigenen Standpunkt in Beziehungen finden
  • Wendungsmanöver Sucht: die Suchthilfelandschaft kennenlernen und als Hilfsangebot annehmen

 

 

Phase 3: ANGENEHMES und SCHÖNES - FREIZEIT GESTALTEN

Es wird an das angeknüpft, was der Teilnehmer mag und angenehm findet. Auch die persönliche Zukunft wird in den Blick genommen.

  • Eigene Ziele finden und in den Blick nehmen
    • Sinnvolle Freizeitgestaltung
    • Was macht mir Freude? Wann mache ich das?
  • Kompetenzen wahrnehmen und fördern
    • Wo liegen meine persönlichen Kraftquellen und Stärken?
    • Was kann ich gut? Was mache ich gern?



 

Phase 4: TRAININGSRÜCKBLICK und DAUERHAFTE ABSICHERUNG


  • Reflexion des bisher Erreichten:
    • Was habe ich erreicht? Was habe ich verstanden?
  • Toleranz gegenüber Problemen und Hindernissen aufbauen:
    • Kann ich damit leben, dass (noch) nicht alles so ist, wie ich es mir vorstelle?
  • Wichtigkeit der Demokratie im gemeinsamen Miteinander im Alltag 
    • Was bedeutet Demokratie für mich? (Mitbestimmung, Mitmachen, Respekt, Vielfalt von Meinungen, Freiheit und Verantwortung)
  • Was mache ich, wenn ich in ein aggressives Verhalten zurückfalle (Risiko Rückfall)?
  • Schaffung und Unterstützung einer langfristigen und lebenslangen Motivation, auf Gewalt, Machtmissbrauch und hasserfüllte Aktionen zu verzichten.

 

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